Mich fasziniert es, wie man mit wenigen Strichen einen Körper zeichnen kann.
Ein Körper sitzt auf dem Boden oder kniet.
Ein körper liegt auf dem Bauch und ein Bein ist hochgewinkelt.
Stehend und von vorne. Bekleidet oder unbekleidet macht einen großen Unterschied. Vor allem, ob Kleidung getragen wird. Das Ausziehen, der Moment, in dem man halbnackt ist, hat etwas geheimnisvolles, anrüchiges an sich: Man ist gespannt, wie der nackte Körper aussieht: Was verbirgt sich unter der Kleidung? Hollenlos.
Der blanke Hintern ist wie die dunkle Seite des Mondes ...
Scham: Diese Frau bedeckt ihre Scheide, also ihre Scham, mit ihrem Arm. Mit dieser Skizze versuchte ich, die doppelte Bedeutung des Wortes "Scham" zu versinnbildlichen: "Scham" in der Bedeutung "Schamgegend" und in der Bedeutung "Schamgefühl". Diese Frau schämt sich für ihre Scham. In der heutigen Gesellschaft sind immer noch der bloße Umgang und die bloße Erwähnung der Geschlechtsorgane tabuiert ... Woher weiß man überhaupt, dass eine Frau skizziert ist? Sind es nicht bloß Bleistiftstriche?
Ich habe ein Gemälde zweier sich sonnender Frauen karikiert.
Mein erster Versuch, ein Gesicht zu zeichnen ...
Der Tanzsport gehört auch zu meinen Interessen. Tanzen ist für mich der einzige Sport, der Ästhetik mit körperlicher Ertüchtigung vereint.